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Balaton
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Gebiedsinformatie Balaton  

Der Balaton allgemeine Informationen:
Mit einer Wasseroberfläche von fast 600 Quadratkilometer ist der Balaton (Plattensee) der größte See Mitteleuropas. Er ist sehr flach, erwärmt sich deshalb rasch und lockt ca. 6 Monate im Jahr Badelustige an. Seine Länge beträgt 77,8 km, seine Breite zwischen 3 und 12,5 km die Uferlinie beträgt 195 km und die durchschnittliche Wassertiefe 3,14m. Bei Tihanyrév ist der See mit 1,5 km am schmalsten. Dort verläuft auch die Personen- und Autofähre (Verbindung Nord-Süd). Die durchschnittliche Wassertiefe beträgt 3 m. Vor Tihany ist der See allerdings 12,2 m tief.
Obwohl hier früher ein Meer wogte, ist der Balaton kein Rudiment dieses Meeres, sondern mit seinen zehntausenden Jahren noch verhältnismäßig jung. Niederschläge füllten eine geologische Senke auf, die in alten Zeiten noch weitaus größer war.
Im Vergleich zu vielen europäischen Seen ist das Wasser des Balaton sehr rein, deshalb gilt es als oberstes Gebot, dieses Wasser vor zahlreichen Gefahren der modernen Zivilisation zu bewahren. Wegen der strengen Wasserschutzvorschriften mußten z.B. Motorbootfahrer in andere Gewässer ausweichen. Um so wohler fühlen sich die Segler, die zahlreichen Surfer und natürlich die Badegäste.
Oft wird das Wasser als seidig bezeichnet, zumindest signalisiert die Haut diese Wirkung. Das ist keine Illusion: Das Wasser ist schwach alkalisch und weich, man könnte es aufgrund der feinen Schwebestoffe und mineralischen Partikel sogar als stark verdünntes Mineralwasser bezeichnen. Die auf Sonneneinstrahlung basierende Heliotherapie, das Mikroklima und das zwar nicht salzhaltige, aber an Mineralien reiche Wasser ermöglichen ähnliche Badefreuden wie am Meer - und das oft schon ab Mai bis hin zum Frühherbst im Oktober.
Der Balaton ist jedoch nicht nur ein riesiges "Strandbassin", sondern ein lebendes Wasser. Seine Fische gehen den Fischern in ihren kleinen Booten in die großen Netze oder den Einheimischen und Gästen an die Angel, die auf Stegen, in Kähnen, an den Molen oder ausgebauten Uferabschnitten geduldig darauf warten. Für den Fischreichtum wir übrigens auch "künstlich" gesorgt. Alljährlich werden Jungfische im See ausgesetzt. Spricht man vom Balaton, müssen natürlich auch die Fischgerichte Erwähnung finden. Der beliebteste Fisch ist der "Weißfisch" oder die Brachse, eine schlanke, kleine Karpfenfischart, die in paprizierten Mehl gewendet und dann gebacken wird. Die Gräten kann man ohne Bedenken mitessen. Im Beliebtheitsgrad folgt dem Weißfisch der "Fogosch", ein Raubfisch, der bis zu 10 kg auf die Waage bringen kann. Die kleineren, bis zu 1,5 kg schweren Exemplare nennt man Zander, die größeren Fogosch. Der grätenlose Fisch mit seinem weißem Fleisch kann sich im Geschmack mit der Forelle messen, er wird zumeist im Ganzen gebraten, egal wie groß er ist. Der Weißfisch wird in Fischbuden am Strand angeboten, der Fogosch, bzw. Zander als Delikatesse in vornehmen Restaurants serviert. Ungarn hat ein gemäßigtes Klima, auf das See- und Kontinentalklima wechselnd einwirken. Im südlichen Landesteil und vor allem am Balaton herrscht der mediterrane Einfluss vor. In diesem angenehmen Klima gedeihen viele Pflanzen und Bäume, die man sonst nur in den Mittelmeerländern findet. An den Südhängen des Nordufers wachsen z.B. Mandelbäume, in vielen Gärten reifen Feigen, und oft schimmern Granatäpfel durchs Laub. Die Einwohnerzahl der Balatongegend stieg innerhalb zweier Jahrzehnte von 100000 auf knapp 150000 an, doch im Sommer halten sich mindest doppelt so viele Menschen am See auf. Deshalb öffnet ein Teil der Geschäfte und Gaststätten nur in der Urlaubssaison, dafür stehen im Sommer mehr und mehr Lebensmittelgeschäfte auch sonntags den Kunden zur Verfügung. Die Eisenbahnlinien verlaufen im Süden dicht am Ufer, am Nordufer schlagen sie um die Halbinsel Tihany und die Berge von Badacsony einen Bogen., kehren aber bei Tapolca wieder in Ufernähe zurück. Alle Orte am Balaton verbindet ein dichtes Netz von Linienbussen. Mit dem eigenen Wagen anreisende ausländische Gäste benutzen zumeist von Budapest aus die Autobahn M 7 - eine bequeme Verbindung zwischen Hauptstadt und dem See. Wer aus Wien kommt, spart nicht nur Zeit und Benzin, wenn er Transdanubien via Sopron-Sarvar auf der Landstraße 84 durchquert oder bei Györ die Straße 83 nach Papa und Veszprem bzw. die Straße 82 nach Varpalota wählt. Diese Routen führen überdies durch schöne Landschaften. Auch von Graz, Zagreb oder Belgrad aus führen Landstraßen zum Balaton, auf denen man den dichten Transitverkehr nach Westeuropa und zum Balkan vermeiden kann. Dafür mangelt es nicht an Naturschönheiten, hübschen Städten, interessanten Baudenkmälern, angenehmen Raststätten, kleinen Gasthäusern und gemütlichen Pensionen.


Balaton
(Reisebericht aus YACHT Heft 5/1999)
Ungarns großer Binnensee ist fast wie ein kleines Meer. Mit Temperaturen wie in der Karibik, sauberen Häfen und moderaten Preisen. Umgeben von berühmten Weinbergen. Ungarns großer Binnensee ist fast wie ein kleines Meer. Mit Temperaturen wie in der Karibik, sauberen Häfen und moderaten Preisen. Umgeben von berühmten Weinbergen. Leichter, auflandiger Wind beschleunigt den Klassiker nahe Badacsony. Dann heißt es hinaus aus dem Hafen und Segel setzen. Kaum Schutz bietet die Fingerpier von Szigliget. Hier sollte man nur bei West bis Nordwest anlegen.
Das Thermometer am Clubhaus des Seglerhafens Balatonfüred zeigt 34 Grad im Schatten. Über ihm wölbt sich strahlend blauer Himmel. Nur wenige Wolkenfetzen im Westen geben Hoffnung auf etwas Wind. Badehose und Bikini sind die Gesellschaftskleidung im Clubrestaurant, auf der Pier und an Bord sowieso. Neben der Bar spielt eine Jazzband, die Stimmung ist ausgelassen. Yachtvercharterer Peter Fekete hat uns eine nagelneue ungarische Top 34 übergeben. Auf der Seekarte für den Balaton (ungarisch für Plattensee) sind nicht nur Tiefenlinien und wichtige nautische Angaben, sondern auch Weinberge und Weinkeller eingezeichnet. Während wir den Motor starten, löst Peter die Festmacher und ruft uns hinterher: "Das schönste Stück Ungarn ist der Weinberg Badacsony. Fragt nach dem Keller der Elisabeth. Da gibt es einen besonderen Wein, den 'Grauen Mönch'." Wir passieren die enge Hafenausfahrt. Hier herrscht reger Verkehr. Ob Strandkatamaran oder 13-Meter-Yacht - viele Boote steuern unter Segeln wie in Zeitlupe hinein oder heraus und sogar bis in die Box. Dabei liegen die Stege enger als in den meisten deutschen Marinas.Gleich hinter den Molenköpfen stoppe ich die Maschine, denn von meinem ersten Balaton-Törn vor fast zwanzig Jahren weiß ich: Hier gilt Motorverbot. Dennoch wollen wir in einer Charterwoche möglichst viele Facetten des ungarischen Binnenmeeres sehen. Schade nur, daß allenfalls eine leichte Brise das spiegelglatte, türkisblaue Wasser kräuselt. Unser Tagesziel ist im Westen die nur vier Kilometer entfernte Halbinsel Tihany. Auf deren Fels thront in 219 Metern Höhe die am meisten fotografierte Kirche Ungarns. Da wir unter Segeln weniger als einen Knoten Fahrt machen, klappen wir dem Beispiel ungarischer Crews folgend die Badeleiter herunter, springen vom Bugkorb ins nahezu badewannenwarme Naß und klettern achtern wieder an Bord. Abduschen erübrigt sich, denn das Wasser ist nicht nur sauber, sondern auch süß.Vor dem Wind treiben wir Tihany entgegen, dankbar für jeden Hauch, der den Segeln etwas Form gibt. Der Berg von Tihany, an dessen Osthang weiße Villen in eine Parklandschaft eingebettet sind, ist für Einheimische und Urlauber ein bevorzugter Wohnort. Wir steuern den Hafen der Fahrgastlinie Mahart an. Dort gibt es neben der Pier für Personenfähren einen Anleger für ein Dutzend Yachten. Wie die Nachbarboote machen wir mit Bug zum Kai und Heckanker fest.Die Wanderung bergauf zum Dorf bietet imposante Ausblicke auf das ungarische Meer. Oben auf dem Plateau ist der Besuch der Abtei ein Muß. Es ist eine der ältesten Kirchen Ungarns. Zu Beginn des 11. Jahrhunderts besiedelten die Magyaren das Land um den Plattensee. König Endre I. ließ 1055 in Tihany die Kirche und ein Benediktinerkloster bauen. Es sind die ältesten Gebäude am Balaton. Um den Sakralbau gruppiert sich ein mittelalterliches Dorf. Vor den reetgedeckten Häusern bieten die Ungarn Töpferwaren, Paprika-Ketten und Wein aus eigenem Anbau an. Dazwischen locken kleine Weinstuben zum Verkosten des Rebensaftes direkt aus dem Faß. "Tihany ist scheenster Ort von die Welt", sagt ein alter Mann, an dessen Faß wir nicht vorbeigekommen sind. Wenn man sich vorher darauf einigt, daß Ungarn das schönste Land der Welt ist, hat er möglicherweise recht. Wir sitzen auf Holzbänken im Freien, genießen kühlen Riesling und den Blick auf den See.
Am Abend liegen wir in der Yacht-Marina Tihany fest. Der kleine Hafen bietet den Komfort einer modernen Marina. Wie in Balatonfüred ist alles sauber und gepflegt, nur wesentlich ruhiger. Viele Boote sind Dauerlieger aus Budapest, Süddeutschland oder Österreich. Wir bezahlen den pauschalen Liegeplatzpreis von 1500 Forint, etwa 13 Mark, sowie 300 Forint pro Person. Gegenüber der Marina frage ich in einer Pension namens 'Tihany Gyönygye Villa', welches Gasthaus in Tihany zu empfehlen ist und wo man ein Taxi für den Weg bergauf bestellen kann. Anstatt eine Antwort zu geben, überlegt Andras, der Inhaber der Pension, nicht lange und fährt uns in drei Minuten die kurvenreiche Piste hinauf bis ins 'Ziprian', ein Restaurant mit Atrium. Geld will unser Fahrer dafür nicht. Statt dessen lädt er uns zum Frühstück in seine Pension ein.Im 'Ziprian' ordern wir eine Balaton-Fischplatte für drei Personen, Salate und Beilagen. Barsch, Hecht und Zander sind exzellent zubereitet und die Portionen so reichlich, daß wir sie nicht schaffen. Am Ende zahlen wir inklusive drei Krügen Riesling 4300 Forint, etwa 37 Mark. Nach ausgiebigem Frühstück am nächsten Tag in der Gyönygye-Villa setzen wir die Segel. Mit auflandigem Morgenwind passieren wir die nur 1200 Meter breite Enge bei Tihany. Autofähren pendeln hin und her. Doch dann ist der Wind wie abgestellt. Im 26 Grad warmen Wasser schwimmen wir schneller, als das Boot segelt. Und unser Tagesziel, der Weinberg Badacsony, liegt 30 Kilometer westlich. Er ist im Dunst nicht mal zu erahnen. Wenn wir weiter in der Flaute dümpeln, brauchen wir eine Woche bis zum berühmtesten Weinberg des Landes. Wir haben einen Einbaudiesel - sollen wir ihn verbotenerweise starten? 1979 wurde das Motorverbot streng gehandhabt, doch als zwei Yachten unter Maschine näher kommen, werfen wir den Diesel an, rollen die Genua weg und lassen als Alibi das Groß stehen. Die Polizei auf dem See zeigt kein Interesse an uns.
Um 22 Uhr steuern wir im letzten Licht in den Hafen unterhalb des Weinbergs. Am Gästesteg bekommen wir einen Liegeplatz. Auch hier wird mit Bug zum Steg und Heckanker festgemacht, allerdings für satte 4000 Forint, obwohl auch dieser Hafen der Mahart gehört. Im Clubgebäude gibt es eine Bar, einen Bootsshop, das Hafenmeisterbüro und sanitäre Einrichtungen. Der Schock: Toiletten und Duschen sind primitiv, eng und atmen noch den Charme des Sozialismus. Der einzige Grund, in der Marina zu bleiben, ist der Weinberg Badacsony. Schon die Römer sollen hier Reben gepflanzt haben. Vorbei an Weinkellern, die auf deutsch zur Verkostung laden, steigen wir zum 'Róza-Szegedy-Haus' hinauf, einem volkstümlichen Barockhaus mit Bogengang, und weiter zum Keller Elisabeth.
Vor dem steinernen Häuschen ranken Weinstöcke über eine Terrasse aus gestampftem Lehm. Im Schatten des Weinlaubs stehen alte Holztische und -bänke, in die Generationen fröhlicher Zecher ihre Namen eingravierten. Durch das Steinhaus gelangt man in den niedrigen Stollen, der voll ist mit alten Holzfässern. Ein alter Ungar hebt goldgelben Wein und füllt ihn in Steingutkrüge. "Elisabeth war meine Mutter", sagt der Weinbauer, sie ist schon lange tot. "Aber den Grauen Mönch mache ich genauso wie sie." Er füllt jedem von uns einen Steingutbecher zum Probieren. Der liebliche Graue Mönch, der hier auf heißem Basaltstein reift und vor Ort gekeltert wird, schmeichelt dem Gaumen. Der Name stammt aus dem Mittelalter", erklärt der Weinbauer. "Damals hatten sie aus Wien einen Klosterbruder hergeschickt, um uns im Glauben zu unterweisen. Der einsame Bruder liebte die sinnlichen Freuden. Nach einer durchzechten Nacht soll er ganz grau ausgesehen haben. Seitdem hat der Wein seinen Namen." Je höher die Sonne über den Balaton steigt, desto voller wird es vor dem Keller der Elisabeth. Es sind Sachsen, Thüringer und Bayern, die den Ort seit Jahren kennen und schon bald in fröhlichen Gesang verfallen. Krug auf Krug muß der Sohn der Elisabeth aus dem Keller holen. Für einen Liter verlangt er 200 Forint (1,70 Mark). Dazu gibt es selbstgebackenes Schwarzbrot - in Ungarn eine seltene Delikatesse. Die ofenwarmen Scheiben sind mit Schmalz bestrichen und mit grob gehäckselten, scharfen Paprika bestreut. Unser Törn entlang der Nordküste des Balatons führt zwangsläufig zu weiteren Weinbergen. Wir segeln sechs Kilometer westlich nach Szigliget. Auch diese offene Fingerpier ist Anleger für Mahart-Schiffe. Yachten dürfen an der Ostseite festmachen, entweder mit Bug oder mit Heck zur Pier. Hier kommt niemand zum Kassieren. WC und Wasseranschluß vom Passagierkai dürfen genutzt werden. Nur bei Ostwind möchte ich hier nicht liegen. Nach 20minütigem Fußmarsch vorbei an schönen Einfamilienhäusern und kleinen Pensionen erreichen wir den größten Weinkeller Ungarns. Das 120 Meter lange Gewölbe von Szigliget beherbergt ein Weinmuseum und eine 40 Meter lange Gästetafel zwischen meterhohen Fässern. Serviert wird ein rustikales Abendbrot mit Wurst, Speck, Knoblauch und Paprika. Jeder Gast kann bei der Verkostung entscheiden, aus welchem Faß er seinen Rebensaft gezapft haben möchte. Pfeifen in den Wanten und unruhige Schiffsbewegungen wecken uns am nächsten Morgen. Der Wind hat aufgefrischt, zum Glück aus Nordwest. An der Pier von Szigliget wiegt sich unser Boot im Seegang. Wir lösen die Festmacher und holen den Heckanker ein. Im Schutz der Weinberge segeln wir ostwärts nach bráhamhegy. Es sind nur neun Kilometer bis dorthin, und wir haben achterlichen Wind. Der bläst mit 4 bis 5 Beaufort und läßt erahnen, daß der Balaton zeitweise auch ungemütlich sein kann. Die Sicht hat sich so verschlechtert, daß das Südufer mit seinen Badeorten und sommerlichem Massentourismus nicht mehr ausgemacht werden kann. Doch wir finden sicher nach bráhamhegy. Die neue Marina schützt bei allen Winden, allein, es fehlen noch einige Stege. Für die wenigen freien Boxen ist unser Boot zu breit; wir gehen längsseits an eine Schute. Der Hafenmeister in bráhamhegy ist ein etwas kauziger, älterer Mann, den wir Vater Abraham nennen. Er residiert samt Hund in einem Bauwagen neben dem Eingangstor und erklärt, die Sanitäranlagen seien noch nicht fertig. Wir möchten zum Duschen ins Freibad nebenan gehen. Als wir mit nassen Haaren zurückkommen, flüstert Vater Abraham: "Heute ist Mittwoch, da müßt ihr in die 'Rizapuszta' gehen, eine Stunde von hier, oben in den Bergen. Mittwochs ist Weinprobe, und die schönsten Zigeunerinnen tanzen für euch." Welch eine Aussicht ... Als wir uns von Kellermeister Bartok verabschieden, einem 60jährigen Ungarn mit dickem Schnauzbart, Filzhut und wienerischem Dialekt, ist es längst dunkel. Morgen wird es Zeit, den Rücktörn anzutreten.
Bodo Müller

Boden - und Sohlenverhältnisse:
Charakteristisch ist für die Sohlenverhältnisse des Balaton, das die Wassertiefe entlang der Bruchlinie nahe dem Nordufer2,5 - 3 m erreicht und diese Tiefe in südöstlicher Richtung ständig bzw. langsam größer wird. Diese langsame Änderung der Sohlentiefe reicht bis an die südliche Uferlinie heran. Hier trifft sie auf die Gebirgskämme, die die flache, seichte Süduferlinie in einem Abstand von 300 bis 1000 m begleiten. Die Gebirgskämme sind mit Wasser bedeckt sie befinden sich 40 bis 60 m voneinander entfernt, zwischen ihnen liegen Gräben mit einer relativen Tiefe von 60 bis 120 m. Das Südufer wird durch 4 bis 6 solcher Gebirgskämme begleitet. Der Treffpunkt des Tiefwassers und des ersten solchen Gebirgskammer wird von Balatonschiffern und Fischern " Fräsen " genannt. Vor dem Nordufer ist so ein Sohlengebilde unbekannt. 
Bei stürmischem Wetter, wenn die Wassertiefe sozusagen nicht gemessen werden kann, zeigt der Wellengang den Beginn des gefährlichen Niedrigwassers an. An der Linie des Fräsens überschlagen sich die Wellen und die Reihe der schäumenden Wellen zeichnet gewissermaßen die Linie der schiffbaren Wassertiefe vor.
Am Nordufer entlang sind die von den zufließenden Bächen aufgebauten Schuttkegel nennenswert, die sogar mehrere hundert Meter vom Ufer entfernt gut sichtbar sind.  

Hydrographische Merkmale
Bestimmend für den Wasserstand des Sees sind die Niederschlagsmenge, die auf sein Einzugsgebiet fällt sowie die Verdunstung und die Wasserspiegelregelung durch den Betrieb der Sió-Schleuse in Siófok.
Das Einzugsgebiet des Sees beträgt 5.774,5 qkm. Im Jahresdurchschnitt fallen auf dieses gewaltige Gebiet 3.176 Mio. m³ Niederschlag, wovon schätzungsweise etwa 930 bis 1.000 Mio. m³ in den See gelangen. Auf die Wasserfläche fallen im Jahresdurchschnitt ca. 370 Mio. m³ Niederschlag. Zum Wasserhaushalt tragen die sich in den See ergießenden Bäche und der Fluss Zala gemeinsam im Jahresdurchschnitt mit einer Wasserzufuhr von ca. 17 m³/s bei. Die Wassermenge bei 104,84 m Höhe ü.d.M. ( Adria ) - entsprechend dem mittlerem Wasserstand von 75 cm - beträgt annähernd 2 km ³. Die gewaltige Wasserfläche verdunstet an den Sommertagen stark, der durch die Verdunstung bedingte Wasserspiegelabfall kann sogar die Größenordnung von mehreren cm erreichen.  

Charakteristische Wasserbewegung
Beeinflusst werden die abwechslungsreichen Wasserbewegungen durch die große Ausdehnung des Sees, die Gliederung des Terrauíns im Umfeld, die Verschiedenheit, Häufigkeit der Windrichtungen und Windgänge sowie durch die Gliederung der Seeoberfläche durch Ausbuchtungen. Die drei typischen Wasserbewegungen, an denen große Wassermengen beteiligt sind, Wellengang, Spiegelausschlag ( Wasserschwingung ) und Strömung.  
Wellengang
Auf der den Windwirkungen ausgesetzten Wasseroberfläche entsteht je nach der Windstärke - 0,5 bis 3 cm hohe Kapillarenwelen ( die Oberfläche wird rau ), die eine Angriffsfläche dem Wind liefern. Die Entstehung dieses Prozesses wird durch die seichte Tiefe des Sees gefördert. Unter der Sonneneinwirkung erwärmt sich die Wassermenge in geringerem Masse und dieses verhältnismäßig warme Wasser kommt leicht in Bewegung und so gestaltet sich ein Wellengang, wobei in der Regel der örtliche Wind mit im Spiel ist. 
Der in senkrechter Richtung zur Längsachse des Sees sich fortbewegende Wind weist im allgemeinen zunehmende Windgeschwindigkeitswerte auf und hat eine große pulsierende Wirkung. Es spielt dabei eine große Rolle, dass die Täler am Nordufer an der Linie dieser Winde liegen. Die Entwicklung und die Intensität des Wellenganges in großem Masse beeinflussende Antriebslänge auf der Wasseroberfläche vor diesen Tälern nimmt im Verhältnis zu den Gebieten zu, welche in den Bereich der Windschattenwirkung der Berge gehören. Beim Wellengang spielen die verschiedenen Wellenbewegungen eine bedeutende Rolle. Die Wellenspitzenwerte haben sich in fast allen Fällen bei einer kurzfristigen, plötzlichen Verminderung der Windgeschwindigkeit entwickelt. Wegen der Uferhindernisse pulsiert der Wind stark und daher verfolgen hohe Wellen und kurze wellenfreie Intervalle einander abwechselnd. Periode der einzelnen Wellen ist verschieden, ihre Formen sind sehr vielfältig. Die vom Grund zurückprallenden Wellen im seichten Uferbereich unterliegen einer Interferenzerscheinung. 
Wenn die Wellen verschiedener Perioden und Formen bei einer plötzlich auftretenden Windgeschwindigkeitsverminderung von der Dauer einiger Minuten gleichzeitig aufeinander laufen sowie auch der Rückprall vom Seebett im geeigneten Moment eintritt, entstehen unter der gemeinsamen Wirkung der Erscheinungen die besonders hohen Wellen. Bedingt durch solche abwechslungsvollen Wirkungen der den Wellengang beeinflussenden Faktoren entwickeln sich kurze Wellenfronten diverser Formen. Für den Wellengang des Sees kann keine gesetzmäßig typische periodische Zeitdauer bestimmt werden.
In Ufernähe wurde die bisherige höchste Welle von 1,82 m bei Windrichtung Nord gemessen. Die besonders hohe welle war entstanden, als einem Windstoss von 21,1 m/sec eine kurzfristige Windgeschwindigkeitsverminderung von 10 m/sec folgte. In der Seemitte wurde die höchste Welle von 1,95 m bei einem Wind Richtung Nord Durchschnittsgeschwindigkeit 11,8 m/s gemessen. Der Windstoss erreichte den Wert von 19,5 m/s und dann trat eine relative Windstille ein. Zeitgleich wurde in Ufernähe nur eine Wellenhöhe von 1,4 m gemessen.
Die Durchschnittshöhe des durch den Wind verursachten Wellenganges beträgt 100 bis 130 cm, die Wellenlänge bewegt sich um 2 bis 12 m herum. Die maximale Wellenhöhe entsteht bei N-NW-Winden, die sich senkrecht zur Längsachse des Sees auswirken. Bei plötzlich, schnell aufkommenden Winden entwickeln sich recht massive und hohe Wellen, aber innerhalb von 1,5 bis 2 Stunden nach Aufhören der Winde hört auch der Wellengang auf. 
Bei den sich langsam, allmählich verstärkenden Winden entsteht und verstärkt sich der Wellengang parallel zur Windstärke. Dann entwickeln sich üblicherweise niedrigere Wellenhöhen als der Durchschnitt, wobei mit Verminderung der Windgeschwindigkeit auch der Wellengang allmählich aufhört.  

Spiegelausschlag - Wasserschwingung
Unter Windeinwirkung verlagert sich die Wassermenge des Sees in Windrichtung und so erfolgt ein bedeutender Wasserspiegelabfall. Der Windrichtung entsprechend fällt dann der Wasserspiegel an einem Ufer und am anderen steigt er. Aus praktischer Sicht müssen die Spiegelausschläge bei der augenblicklichen Einschätzung der Schiffbarkeit einzelner Häfen und Wasserwege sowie bei der Grundberührung und Flottmachen, ferner bei dem vorgesehenen Stillliegen der Schiffe berücksichtigt werden.
Der größte längsgerichtete Spiegelausschlag wird durch die WNW - und ONO-Winde hervorgerufen, die die gleiche Richtung wie die Längsachse des Sees aufweisen. Die sich ergebenden längsgerichteten Schwingungszeiten dauern je nach Windrichtung und Geschwindigkeit sowie  den topographischen Verhältnissen des Sees von 5,5 bis 11 Stunden. Auf die längsgerichteten Schwingungen wirken sich zudem die Querschwingungen und die Schwingungen der verschiedenen Ausbuchtungen des Sees in großem Masse aus. Im Ergebnis der Wasserschwingungen kann zwischenzwei entfernten Punkten des Balaton ein wesentlicher Wasserspiegelunterschied entstehen. Beim beobachteten grössten Ausschlag am 14. Mai 1962 entstand in neun Stunden bei Keszthely ein Abfall von 45 cm, bei Alsóörs immerhin ein Anstieg von 52,5 cm. Der gleichzeitige größte Wasserspiegelunterschied betrug 80 cm, die Geschwindigkeit des längsgerichteten Windes war dabei 20 m/s.
Der Querausschlag ist im südwestlichen Becken zwischen Alsóörs und Siófok am bedeutendsten. Größenmäßig ist der letztere stärker, welcher auf die Wirkung des vorherrschenden NNW-Windes infolge der relativ größeren Breite und Wassertiefe entsteht. Der bisher gemessene größte Spiegelausschlag war bei Alsóörs 52,5 cm , bei Siófok 37,5 cm. Die Schwingung dauert bei Siófok ca. 1,5 Stunden an.

Strömungen

Der Spiegelaussschläge und Wasserschwingungen zufolge treten in der Wasserschwingungen zufolge Treten in der Wassermenge des Sees Strömungen verschiedener Größe und Richtungen auf. Das Wasser strömt auf der Oberfläche in der Windrichtung, in der Nähe der Sohle infolge der Gravitation der Erde dem Wind entgegen, da der Wasserspiegel den Ruhezustand anstrebt. Bedingt durch die starken Ausschläge entstehen bedeutende Strömungen zwischen den einzelnen Becken und auch in den Becken selbst. Die stärkste Wasserströmung kann auf der Wasserfläche zwischen der Halbinsel Tihany und dem Ufer Szantód beobachtet werden. Hier erfolgt der Wasseraustausch in engem Querschnitt zwischen dem nordöstlichen und südwestlichen Becken . An dieser Stelle treten hohe Wassergeschwindigkeiten auf . die in einzelnen Fällen die Werte von 1,4 bis 2 m/s ( 5 bis 7 km/h ) erreichen. Die Strömungen Richtung Keszthely hat im allgemeinen eine niedrigere Wassergeschwindigkeit, aber dauert länger als die in Richtung Balatonkenese. Es gibt eine starke Strömung beim Anfang der Bucht von Kesthely und in der gesamten Bucht selbst. Hier lassen sich allerdings niedrigere Wassergeschwindigkeiten 0,3 bis 0,4 m/s ( 1 bis 1,4 km/h ) beobachten. Als Folge der Ausschläge kommen die ufernahen , sog. Zirkulierenden Strömungen zustande, die sich hauptsächlich nahe der Sohle fortbewegen. Diesen Strömungen stehen die Molen als Spornen im Wege und unter dem Einfluss der hinter ihnen auftretenden Wirbel oder toten Punkte werden die Hafenzufahrten mehr oder weniger durch Schuttmaterial verstopft.

Wind

Der vorherrschende Wind am Balaton, genannt von den Fischern "Hauptwind", weht zwischen N und NW. Im östlichen Becken ( zwischen Balatonkenese und Tihany) ist der NW Wind, im südwestlichen Raum ( zwischen Tihany und Keszthely ) der Nordwind typisch. Im Herbst und im Winter kommen SO und SW Winde häufiger auf. Die Stürme sind für die Schifffahrt besonders gefährlich, da sich der Wind plötzlich, fast ohne jeglichen Übergang verstärkt und zuweilen in 10 bis 20 Minuten eine Geschwindigkeit von 30 bis 35 m/s erreicht. Dem Ausbruch der Stürme geht meistens eine gemäßigte oder schwache südliche Luftströmung voraus und bei sprunghafter Geschwindigkeitszunahme dreht sich der Wind nach NW. Im Gewittergeschehen - als sich die abströmende Luft nahe der Wasserfläche ausbreitet und in Form von Auslaufwind heftige Stürme verursacht - ist der Wind in der Richtung des Zuges des Gewitters am stärksten und seitwärts gemäßigter. Das Gewittergeschehen kann 2 bis 3 Stunden andauern. Der bisher gemessene stärkste Windstoss erreichte am 13. Juli 1961 eine Geschwindigkeit von 129,6 km/h. So ein orkanartiger Wind kann im Durchschnitt 94,4 kp/qm Druck entfalten. Am Balaton gilt der April als der windigste Monat, die Stürme ( die 15 m/s übersteigenden Windgeschwindigkeiten ) entstehen zu Beginn des Sommers häufiger ( im Schnitt kann man alle 3 Tage mit stürmischen Windstössen rechnen), der ruhigste Monat ist der September ( im Schnitt kann nur einmal alle 10 Tage ein Sturmwind beobachtet werden). In den dem Nordufer vorgelagerten Seegebieten hat die Windschattenwirkung der Berge eine solche Intensität, dass dadurch sich die Windstärke in einzelnen Fällen ( z.B. zwischen Balatonfüred und Siófok ) sogar um 60 % verringern kann. Bei starken N- und NW-Winden lassen sich auf den Wasserflächen vor den zum See senkrechten Tälern allerdings starke Einblassungen beobachten.  Wenn der Wind über den See gelangt, breitet er sich fächerartig aus, seine Geschwindigkeit übersteigt den Umfelddurchschnitt wesentlich. Daraus folgt auch, dass der südliche Uferbereich - besonders in den Sommermonaten - windiger ist als der nördliche. Wegen der bedeutenden Längsabmessung des Sees treten voneinander abweichende Wetterlagen in verschiedenen Bereichen auf. In einem Becken herrscht Windstille im anderen tobt ein stürmischer Wind. Das Vorwarnobservatorium des Landeswetterdienst in Siofok nimmt die Sturmvorwarnung für den Balaton-Raum wahr und betreibt jeweils zwischen 1. Mai und 30 September das Sturmwarnungssystem . Wenn der Wind in 3 Stunden die Stärke von 12m/s erreichen kann, wird die Sturmwarnung der Stufe I verordnet. Übersteigt die Windgeschwindigkeit sofort oder in 1 - 2 Stunden 17m/s wird die Sturmwarnung der Stufe II verordnet. An 24 Punkten am Ufer zeigt ein gelbes Licht die meteologischen Verhältnisse an. Die Annäherung eines Sturmes durch ein gelbes Licht, das 30 mal in der Minute aufblitzt Stufe I, wonach Boote und Wassersportfahrzeuge nur innerhalb von 500 m breiten Zone vom Ufer fahren dürfen. Das kurzfristige Aufkommen eines Sturmes durch ein gelbes Licht das 60 mal pro Minute aufblitzt bedeutet Sturmwarnung der Stufe II, wonach ein Fahrverbot für Kleinfahrzeuge unter Segeln der Klasse B, sowie Boote und Wassersportfahrzeuge gilt.
 

Orientierungspunkte

Lage N O
Einfahrtpunkt Ost Fahrwasser Tihanyrév 46 53 58 17 54 29
Einfahrtpunkt West Fahrwasser Tihanyrév 46 53 08 17 53 28
Balatonföldvár Hafeneinfahrtsbereich 46 51 32 17 52 42
Balatonszemes Hafeneinfahrtsbereich 46 48 56 17 46 04
Balatonlelle Hafeneinfahrtsbereich 46 47 36 17 41 23
Balatonboglár Hafeneinfahrtsbereich 46 45 18 17 38 39
Fonyód Hafeneinfahrtsbereich 46 45 22 17 33 17
Balatonmáriafürdö Hafeneinfahrtsbereich 46 42 36 17 22 57
Keszthely Hafeneinfahrtsbereich 46 45 28 17 15 22
Balatongyörök Hafeneinfahrtsbereich 46 44 58 17 21 25
Szigliget Hafeneinfahrtsbereich 46 46 58 17 26 40
Badacsony Hafeneinfahrtsbereich 46 47 11 17 30 35
Révfülöp Hafeneinfahrtsbereich 46 49 29 17 37 48
Zanka Hafeneinfahrtsbereich 46 52 18 17 42 36
Balatonakali Hafeneinfahrtsbereich 46 52 39 17 44 34
Balatonudvari Hafeneinfahrtsbereich 46 54 08 17 48 32
Tihany Hafeneinfahrtsbereich 46 55 01 17 53 42
Balatonfüred Hafeneinfahrtsbereich 46 57 06 17 53 47
Balatonfüred Hafeneinfahrtsbereich 46 57 23 17 54 53
Alsóörs Hafeneinfahrtsbereich 46 58 57 17 58 47
Balatonalmádi Hafeneinfahrtsbereich 47 01 34 18 01 16
Balatonfüzfö Hafeneinfahrtsbereich 47 03 28 18 02 17
Balatonkenese Hafeneinfahrtsbereich 47 01 50 18 06 38
Balatonaliga Hafeneinfahrtsbereich 46 59 12 18 09 42
Siófok Hafeneinfahrtsbereich 46 54 46 18 02 31

Yachthäfen der Mahart am Balaton

1.  Siófok (84) 310-050 9. Keszthely (83) 312-093 17. Tihanyrév (87) 448-307
2. Szántódrév (84) 348-744 10. Balatongyörök (83) 346-008 18. Tihany (87) 438-885
3. Balatonföldvár (84) 340-304 11. Szigliget (87) 461-897 19. Balatonfüred (87) 342-230
4. Balatonszemes (84) 361-184 12. Badacsony (87) 431-240 20. Csopak (87) 455-854
5. Balatonlelle (85) 351-475 13. Révfülöp (87) 464-363 21. Alsóörs (87) 447-003
6. Balatonboglár (85) 350-699 14. Zánka   22. Balatonalmádi (88) 438-860
7. Fonyód (85) 360-012 15. Balatonakali (87) 444-540 23. Balatonkenese (88) 482-100
8. BalatonmáriafürdQ (85) 375-733 16. Fövenyes (87) 449-516 24. Balatonaliga

Die Yachthäfen erwarten die Segler von 15. März bis 15. November. Die Mahart verfügt über 8 grössere Yachthäfen am Balaton. Auser den Häfen von Szántódrév und Tihanyrév können alle Häfen bei den Touren in Anspruch genomen werden. Jeder der Häfen kann 5-10 Gastschiffe aufnehmen. Die Jahreskunden können mit dem sogenannten Hafendreieck und der Magnetkarte ohne weitere Gebühr diese Häfen nutzen. Die Mahart Gesellschaft betreibt die einzige Yachthafenkette am Balaton. Fonyód ist ein bedeutender Hafen in dieser Kette. Für Anfang der Saison 2000 erwarten die Segler in moderner Umgebung mit Liegeplätzen, die Strom- und Wasseranschluss haben und mit Heckpfosten versehen sind. An der Südseite der Szúnyog-Insel wird ein neuer Sanitärblock errichtet und Parkplätze für Fahrzeuge gebaut. Zur Zeit können noch unbegrenzt. Liegeplatze gemietet werden. Besuchen Sie den Hafen in Keszthely, der mit 20 Tourenplätzen mit Wasseranschluss auf die Segler wartet! Die Mahart plant in Alsóörs einen Yachthafen mit Clubcharakter mit 100 Plätzen

BALATONLELLE

An einem der sich am dynamischesten entwickelnden Orte des Südufers, in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums ein neuer Jachthafen mit 220 Plätzen. Dienstleistungen: mit Zaun umgebener Hafen, Strom- und Wasserversorgung am Anliegeplatz, Pontons, Benutzungsmöglichkeit der Duschen und Toiletten, Ablassung von Chem.-WC, Küche, 24-stündiger Hafenmeisterdienst, fester Kran am Ufer mit Belastungsfähigkeit von 10 Tonnen, Parkplatz für Pkws am Gebiet des Hafens, Büffet, Benutzung der anderen Jachthäfen der Gesellschaft MAHART ohne weitere Bezahlung. 1- bzw. 10jährige Mietsmöglichkeit. Die Stadt Balatonlelle mit 5100 Einwohnern ist eines der wichtigsten touristischen Zentren des südlichen Balatonufers, eine Garten- und Ferienstadt. Die Vergangenheit der Ortschaft reicht bis zur Zeit St. Stephans zurück. Lelle wurde 1848 Marktflecken und gleichzeitig eine Stadt. Die Urlaubskultur begann sich am Ende der 1880er Jahre in Lelle mit 5 km langem Strand zu entwickeln. 1904 wurde ein Badeverein gegründet, ab 1906 wurden dank seiner Tätigkeit die Stadtbereiche südlich von der Eisenbahnlinie mit Park angelegt. 1924 wurden die ersten grösseren Ferienheime gebaut. 1932-33 wurde der Hafen und die Schiffstation gebaut. Zum Gesicht der heutigen Lelle gehören der 2 km lange Freistrand und der 1 km lange gebührenpflichtige Strand. Der Szt. -István-Platz und die damit verbundenen Fußgängerstraßen strahlen die Stimmung einer echten Ferienstadt.

SZIGLIGET

Szigliget mit ca. 1100 Einwohnern liegt auf einer tief in den Balaton hineinreichenden Halbinsel. Dieses Gebiet war einst eine Insel, sie hob sich aus der sumpfigen Bucht des Sees hervor. Heute ist es mit seinen Hügeln und Tälern eines der schönsten Gebiete des Balatons. Sein höchster Punkt beträgt 243 m. Die mediterrane Landschaft ist ein malerisches Gebiet mit Obstbäumen, Weinbauten, mit dem Festungsberg und den Burgruinen. Auf dem Hauptplatz der Gemeinde befindet sich das bekannteste Gebäude, das Esterházy- Schloss, das am Anfang des 19. Jahrhunderts im klassizistischen Stil gebaut wurde. Szigliget ist ein viel besuchter Ausflugs- und Ferienort. Die Einwohner tun sehr viel für die Schönheit der Ortschaft. In einer am Balaton einmaligen Umgebung, am Gebiet des Nationalparkes am Balaton- Oberland ist unser neuer Jachthafen mit 98 Plätzen im Bau. Geplanter Zeitpunkt der Öffnung: 01. Juli 2001. Dienstleistungen: mit Zaun umgebener Hafen, Strom- und Wasserversorgung am Anliegeplatz, Anliegeplätze mit Holzpflöcken, Benutzungs- möglichkeit der Duschen Toiletten, Ablassung von Chem.-WC, 24-stündiger Hafenmeisterdienst, Parkplatz für Pkw am Gebiet des Hafens, Büffet, Fahrradverleih, Benutzung der anderen Jachthäfen der Gesellschaft MAHART ohne weitere Bezahlung. 1- bzw. 30jährige Mietsmöglichkeit.


 

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